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Die Finanzen im Blick

Finanzen im BlickSchreiben Sie regelmäßig Ihre Einnahmen und Ausgaben auf? Dann gehören Sie zu den fast 30 % der Deutschen, die ein Haushaltsbuch führen – oder wenigstens den ersten Schritt dazu getan haben.

Wie genau die Einnahmen und Ausgaben aufgeschrieben werden sollten, bleibt jedem selbst überlassen. Hier zählt nur, was Sie interessiert. Sie können die Kosten für die Kfz-Versicherung zum Beispiel mit allen anderen Versicherungen erfassen oder Sie fassen sie mit den restlichen Ausgaben für das Auto zusammen.

Legen Sie los!

Versuchen Sie es einfach mal: Beginnen Sie mit einer Liste der Ausgaben. Schreiben Sie sie so detailliert auf, wie Sie es haben möchten, und legen Sie eine entsprechende Tabelle an, in der die Beträge wochenweise oder monatsweise notiert werden. Die Tabelle müssen Sie natürlich nicht täglich ausfüllen. Wenn Sie die Kassenzettel aufheben, reicht es völlig, sich ein- bis zweimal pro Woche ein paar Minuten Zeit zu nehmen. Gefällt Ihnen Ihr erster Entwurf nicht? Dann überlegen Sie sich eine andere Aufstellung, bis Sie das Gefühl bekommen, einen guten Überblick zu haben. Denn die  wahre Funktion der Haushaltsbuchführung ist eben nicht stures Aufschreiben, sondern Reflexion des eigenen Ausgabeverhaltens.

Finanz-Bilanz

Wenn Sie den monatlichen Ausgaben die monatlichen Einnahmen gegenüberstellen, sehen Sie, ob alle Ausgaben gedeckt sind und ob ein Überschuss oder ein Minus vorliegt. In den nächsten Monat starten Sie dann entweder mit einem Polster oder mit einem Defizit, das Sie früher oder später ausgleichen müssen. Wichtig ist es auch, den Schuldenstand zu dokumentieren, also Kreditzunahmen und Rückzahlungen extra zu erfassen.

Auch als App

Neben der klassischen Möglichkeit mit Zettel und Stift sind elektronische Haushaltsbücher inzwischen weit verbreitet. Auch diese können selber gestaltet werden, insbesondere mit einer Excel-Tabelle. Wollen Sie auch mobil den Überblick über Ihre Finanzen behalten, können Sie Applikationen fürs Handy nutzen. Die Stiftung Deutschland im Plus bietet zum Beispiel kostenfrei einen Handy-Budgetplaner zum Download an, der vor allem für Jugendliche konzipiert wurde: http://www.deutschland-im-plus.de/download.htm.

Tipp: Damit schon die Kleinsten lernen, die Finanzen im Blick zu haben, erscheint parallel zu ImPlus das Postermagazin KinderPlus. Um die „Buchführung“ für Kinder etwas bunter zu gestalten, wird dort ein einfacher Taschengeldplaner mit Stundenplan zum Ausdruck angeboten.

Foto:atipp/Shutterstock

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